Salesforce und CRM. Doch wie kann beides gemeinsam genutzt werden und welche Vorteile ergeben sich aus der Salesforce-Integration bei Google Ads?

Was ist Salesforce?
Salesforce wurde 1999 gegründet und ist mittlerweile die weltweit führende CRM-Lösung für das Management von Kundenbeziehungen. Die software bringt Unternehmen und Kunden zusammen. Dabei sticht vor allem heraus, dass alle Abteilungen eines Unternehmens hier mit einbezogen werden und somit eine gemeinsame Plattform genutzt wird – egal ob Marketing, IT, Vertrieb, Kundenservice oder Online- und stationärer Handel.
Über 150.000 Unternehmen nutzen Salesforce auf der ganzen Welt. Immer mit den neuesten Technologien und Cloud-basierten Lösungen ausgestattet ist die Plattform das non-plus-ultra. Geschäftsabschlüsse können schneller erzielt werden und in kürzerer Zeit wird mehr erledigt. Salesforce steigert nicht nur die Effizienz und die Produktivität in Unternehmen. Daraus resultiert darüber hinaus ein größerer Umsatz.
Was ist Google Ads?
Jedem Unternehmen, welches Online-Content produziert, sollte bewusst sein, dass das Wichtigste im Online-Marketing die Auffindbarkeit ist. Der Content kann noch so gut sein, aber wenn dieser am Ende auf Seite 12 in den Google-Suchergebnissen erscheint, bringt das überhaupt nichts. Der Großteil der Klicks von Suchergebnislisten verteilt sich auf die ersten drei Ergebnisse. Gerade einmal 1% klickt auf die zweite Seite. Das bedeutet also, dass hier oder noch tiefer gerankt zu werden, quasi bedeutungslos ist.
Um diesem Problem vorzubeugen, kann man über Suchmaschinenoptimierung über einen längeren Zeitraum viele verschiedene Maßnahmen ergreifen, um sich höher zu platzieren. Das bedarf allerdings viel Zeit, Aufwand, Geduld und Kenntnisse. Es gibt jedoch einen einfacheren und vor allem deutlich schnelleren Weg: Google Ads. Ein weiterer Begriff dafür ist Search Engine Advertising, kurz SEA.
Mit Google Ads kann also die eigene Website oder das Unternehmen in der Suchmaschine beworben werden und das auch noch auf jedem Endgerät. Dies funktioniert über sogenannte Keywords, also die Suchbegriffe, die potenzielle Kunden am wahrscheinlichsten eingeben, um den Content zu finden, den das Unternehmen bietet. Da mehrere Seiten höchstwahrscheinlich auf die entsprechenden Keywords bieten, „gewinnt“ die Seite mit dem höchsten Gebot den besten Platz.
Enorm vorteilhaft bei Google Ads ist die Tatsache, dass nur dann gezahlt werden muss, wenn auch wirklich ein Ergebnis erzielt wurde. Das bedeutet also nur dann, wenn tatsächlich ein Nutzer auf die Anzeige klickt, einen Anruf im Unternehmen tätigt o.ä. Durch Google Ads wird der Traffic auf der Website gesteigert, was wiederum in der Generierung von Leads und der Steigerung des Umsatzes resultiert. Das Budget spielt dabei kaum eine Rolle. Schon mit kleinem Geld lässt sich hier eine große Wirkung erzielen. Vorher wird das Budget genau festgelegt und mehr wird dann auch nicht ausgegeben. Kampagnen können darüber hinaus pausiert oder gestoppt werden, wenn die gewünschten Ergebnisse nicht erscheinen. A-B-Tests bieten darüber hinaus dem Nutzer die Gelegenheit verschiedene Strategien auszuprobieren.
Die Integration von Salesforce in Google Ads und die Vorteile davon
Wie erfährt man eigentlich, wie erfolgreich die eigenen Google Ads tatsächlich sind? Welche Kampagnen sind am effektivsten und führen direkt zu qualifizierten Leads und neuen Verkäufen, die in Salesforce erfasst sind? Durch die Implementierung von Salesforce in Google Ads ist genau das trackbar. Es kann genauer ermittelt werden, wie die Google Ads-Investitionen sich in den Umsätzen des Geschäftes (also Offline) niederschlagen.
Der enorme Mehrwert bietet sich darin, dass jetzt genauer analysiert werden kann, welche Kampagnen wertsteigernd sind und welche Verbesserungsbedarf haben.
Damit der immense Vorteil der Integration verdeutlicht wird hier nun zwei Beispiele zur Veranschaulichung.
Beispiel 1:
Die erstellte Google Ads-Kampagne ist darauf aus, den potenziellen Kunden zu einem Kontaktformular weiterzuleiten. Wenn dieser das Formular tatsächlich ausfüllt, wird das in Salesforce als neuer Lead festgehalten. Hierüber kann dann jede Phase des Kaufprozesses verfolgt werden.
Beispiel 2:
Die Conversions aus dem Salesforce-Konto werden in Google Ads importiert. Diese wurden durch die Ads-Kampagnen mit verschiedenen Keywords erzielt, jedoch bringt das eine Keyword deutlich mehr Conversions als das andere. Aufgrund dessen kann jetzt mehr Budget bei dem erfolgreicheren Keyword hinterlegt werden, andere ähnliche Keywords können genutzt werden und dadurch entstehen noch mehr Leads, die wiederum zu Opportunities und tatsächlichen Käufen führen.
So geht der Import
Der Import von Salesforce in Google Ads erfolgt in sieben Schritten:
Salesforce-Konto konfigurieren
Formular zur Online-Lead-Erfassung in Salesforce anpassen
Code der Website bearbeiten, um die GCLID in einem Cookie zu speichern
System testen
Google Ads- und Salesforce-Konto verknüpfen
Salesforce-Meilensteine für Conversion-Tracking auswählen
Conversions importieren
Hier gibt es die Anleitung von Google zur Salesforce Integration.
Salesforce und Google Ads sind zwei Tools, die für Unternehmen essenziell sind und äußerst empfehlenswert in der Nutzung. Zum einen werden Geschäftsabschlüsse schneller und mehr erzielt und zum anderen erhält die Website mehr Aufmerksamkeit und kann dadurch noch effektiver gestaltet werden. Durch die Integration von Salesforce in Google Ads gehen Unternehmen noch einen Schritt weiter. Kampagnen können noch besser optimiert werden, was zu mehr Leads führt. Unternehmen, die also beide Tools nutzen, sollten definitiv den Conversion-Import aus Salesforce in Erwägung ziehen.
Mehr auf digital-magazin.de von Mirko Peters

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Quelle: Das Digital Magazin | Online Marketing
Titelbild/Grafik by Das digital Magazin | CLICKHERO GmbH

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